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Wenn die Luft knapp wird

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Etwa sechs Prozent aller Luxemburger leiden an Asthma. Die Anzahl der Patienten steigt, vor allem bei Kindern. Auf der anderen Seite werden die Behandlungsmethoden immer besser.

Text: Andrea Glos
andrea.glos@revue.lu

Wir machen es täglich zigtausend Mal. Unbewusst. Wenn wir es nicht tun, sterben wir: Atmen. Was wir als selbstverständlich betrachten, ist in Wirklichkeit ein Kraftakt der Lunge. Immerhin pumpt sie pro Tag circa 80.000 Liter Luft in die Bronchien.  Bei Menschen mit Asthma ist dies nicht der Fall: Ihnen bleibt im wahrsten Sinne des Wortes die Luft weg. Und zwar immer dann, wenn sie einen der gefürchteten Asthma-Anfälle haben.
«Etwa sechs Prozent aller Luxemburger sind Asthmatiker», berichtet Dr. Jean-Claude Schneider, «Tendenz steigend.» Der Lungenfacharzt führt dies auf die allgemein steigende Anzahl an Allergikern zurück, betont aber zugleich, dass das Risiko, an der Erkrankung zu sterben, wesentlich zurückgegangen sei und dass man heute über gute Behandlungsmöglichkeiten verfüge, die ein Leben – fast – ohne Einschränkungen ermöglichen. Dazu muss man zunächst einmal klarstellen, um welche Form des Asthmas es sich handelt: Die häufigste ist das allergische Asthma, gefolgt vom nicht-allergischen Asthma und vom so genannten Berufsasthma sowie vom Anstrengungs-Asthma. Von schwerem Asthma spricht man, wenn die Krankheit praktisch täglich Probleme bereitet.
Interessanterweise trifft es Jungs häufiger als Mädchen, meistens im Alter von fünf Jahren. In der Pubertät tritt die Krankheit sehr oft in den Hintergrund, kann aber durchaus im Erwachsenenalter wieder zuschlagen. Dass ein Erwachsener plötzlich an Asthma erkrankt, ist seltener und in diesem Fall meistens um die 50 Jahre. Das berufsbedingte Asthma findet man zum Beispiel «Bei Bäckern, wo das Mehl der Auslöser von Asthma ist», so Dr. Schneider.

Den ganzen Beitrag lesen Sie in der Revue Nr. 04/10

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