Keine Wende
Nach den Parlamentswahlen war es eine Selbstverständlichkeit, dass CSV und LSAP ihre Koalition fortsetzten. Zwölf alte und drei neue Minister gingen eine der schwierigsten Legislaturperioden der Nachkriegszeit an.
Text: Romain Meyer
romain.meyer@revue.lu
Fotos: Thierry Martin, Ute Metzger
I n der Wahlkampagne kommt keine Spannung auf. Die Meinungsforscher sind sicher, dass die ADR siegreich aus dem Urnengang hervorgehen wird. So gesehen ist es dann doch eine Überraschung, dass die CSV zwei Sitze und Déi Lénk einen Sitz hinzulegen, die LSAP, die DP und die ADR einen verlieren und es für die Grünen beim Status quo bleibt (siehe Kasten).
Eine detaillierte Wähleranalyse nimmt den Sozialisten alle Hoffnung auf die traditionell links stehende Jugend. Hätten die 18- bis 24-Jährigen das Sagen, dann sähe die politische Landschaft Luxemburgs grüner aus – oder besser: schwarz-grün-blau. Die Jungen zieht es mehrheitlich zur CSV – wenn auch mit 27 Prozent in einem viel geringeren Maße als die Gesamtbevölkerung. Mit 21 Prozent schneiden die Grünen fantastisch ab, die DP folgt mit 17 Prozent auf dem guten dritten Platz. Erst auf Platz vier folgt die LSAP, mit 13 Prozent gleichauf mit der ADR. Links von den Sozialisten würden die Jungen Déi Lénk und die KPL mit jeweils vier Prozent erheblich stärken. Da ist es ein schwacher Trost für die gemäßigte Linke, dass die Altersgruppe von 25 bis 34 Jahre die Welt wieder ein wenig ins linke Lot rückt und die LSAP mit 23 Prozent auf ihrem zweiten Platz belässt.
Den ganzen Beitrag lesen Sie in der Revue Nr. 52/09




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