Mein, dein, unser Luxemburg
Jedem sein Luxemburg! Das fordern jedenfalls die Autoren Luc Marteling und Steve Müller, die mit «Luxemburg in der Welt» ein genüssliches Buch vorlegen.
Text: Gabrielle Seil
gabrielle.seil@revue.lu
Der Ort, an dem die Idee zu dem Buch geboren wurde, heißt Bouy-Luxembourg, zählt eine Handvoll Straßen mit knapp 200 Einwohnern und liegt in der Champagne. Auf dem Weg zum Landhotel, in das sich Luc Marteling mit seiner Familie am 4. November 2008 – dem Tag, als Barack Obama zum Präsidenten der USA gewählt wird – zurückziehen möchte, wird der Autor zufällig auf den Namen des Kaffs aufmerksam. Allerdings beschränkt er sich bei der ersten Stippvisite darauf, ein paar Fotos zu schießen. Wieder zu Hause versucht er indes, mehr über das Dorf und seinen Bezug zum Großherzogtum herauszufinden.
«Vum Gemengesekretär gouf ech dunn ageluden, nach eng Kéier op Bouy zreckzekommen», und bei diesem zweiten Besuch erfährt der Journalist zunächst, dass der Ort den Zusatz «Luxembourg» erhalten hat, um nicht mit einem anderen Bouy verwechselt zu werden. Mit dieser Erklärung gibt sich Luc Marteling jedoch noch nicht zufrieden. Das Stöbern in alten Dokumenten bringt schließlich die Auflösung des Rätsels: Bouy-Luxembourg gehört zum Kanton Piney, und Luxembourg-Piney ist eine der Linien, in die sich das Haus Luxemburg im späten Mittelalter aufgespaltet hat. Na also!
Den ganzen Beitrag lesen Sie in der Revue Nr. 26/10




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