Jede Sekunde zählt
Sie werden immer mehr. Doch nur wenige wissen, wo sie zu finden sind. Die Rede ist von so genannten Defibrillatoren: Elektroschock-Geräte, die bei einem Herzstillstand eingesetzt werden.
Text: Beatrix Binder
beatrix.binder@revue.lu
Fotos: Thierry Martin, CPR, Cdonofrio/Dreamstime
Patienten nicht berühren. Schockabgabe in drei..zwei..eins. Schockabgabe. Pause. Jetzt mit Reanimation beginnen. 30 Herzdruckmassagen und zwei Beatmungen durchführen.» Die Stimme vom Band klingt abgehackt, aber verständlich. Auf Tastendruck gibt es die Erklärungen auch in Französisch oder Englisch. Die Handhabung eines Defibrillators erklärt sich von selbst. «Im Prinzip könnte jeder ein solches Gerät bedienen», nickt Carlo Clarens, «officier infirmier gradué» bei den hauptstädtischen «Beruffspompjeeën». Der 53-Jährige ist zusammen mit dem Kardiologen Dr. Jean Beissel an einem Pilotprojekt beteiligt, das den Gebrauch solch automatischer Defibrillatoren auf dem Gebiet der Hauptstadt vorbereitet hat. Erst seit November 2008 regelt ein großherzogliches Reglement den Einsatz dieser Geräte. Vorher durfte nur ein Arzt eine Defibrillation durchführen. Doch die Apparate wurden immer einfacher zu handhaben. Und Studien zeigten, dass ihr Einsatz in vielen Fällen Leben retten kann.
Den ganzen Beitrag lesen Sie in der Revue Nr. 10/27




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