Beine ohne Beulen
Der Sommer ist da: Man möchte wieder mehr Bein zeigen. Aber lästige Krampfadern lassen sich nicht gut verstecken. Und sind zudem noch sehr häufig. Etwa 40 Prozent aller Frauen leiden darunter. Unbehandelt wird aus einem kosmetischen Problem sogar ein medizinisches.
Text: Andrea Glos
andrea.glos@revue.lu
Es ist mal wieder ungerecht: Frauen sind von unschönen Krampfadern doppelt so häufig betroffen wie Männer. Schuld ist das wohl weiblichste Hormon, Östrogen, denn es lässt leider die Venenwände erschlaffen. Zudem haben viele Frauen eine erblich bedingte Schwäche des Bindegewebes. Hinzu kommen Risikofaktoren wie mangelnde Bewegung, langes Sitzen, Übergewicht, hochhackige Schuhe, Antibabypille, Rauchen sowie die Hormonersatztherapie. All das ist Gift für die Venen! Und das kann das Zusammenspiel von Muskelpumpen und Venenklappen stören. Die Folge: Blut sackt immer wieder in die Venen zurück.
Die Konsequenz: Man hat schwere Beine – aber die Beine haben es auch schwer! Sie leisten quasi tagtäglich Schwerstarbeit. Etwa fünf Prozent des im Körper zirkulierenden Blutes wird durch die Beinvenen gepumpt. Da sie am weitesten vom Herz entfernt liegen, müssen die Venen ordentlich Druck machen, hinzu kommt die Schwerkraft, die das Blut auf dem Weg nach oben überwinden muss. Und dies täglich bis zu 1.500 Mal. Verständlich, dass die Venen einen «Mörderjob» verrichten und mit zunehmendem Alter anfälliger werden.
Den ganzen Beitrag lesen Sie in der Revue Nr. 23/10




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