«Geradeaus fahren kann jeder»
Die Luxemburger Autosport-Legende Nicolas Koob wird 80. Noch immer schwelgt er in Erinnerungen an schnelle Autos und glänzende Pokale aus seiner turbulenten Rennfahrerzeit. Revue hat den Vollblutrennfahrer zu Hause besucht.
Text: Jessica Heitz
Fotos: Chrëscht Beneké, Revue-Archiv
Vor der Eingangstür seines Hauses wacht eine alte Zapfsäule und sein Wohnzimmer spiegelt seine Lauf-(Renn)bahn wider. An den Wänden hängen Schwarz-Weiß-Fotos, signierte Poster und Bilder, die seine Siege auf ewig festhalten. Hunderte von Pokalen zieren die Wandregale und der Couchtisch besteht aus einer Glasplatte und zwei Autoreifen. Nicolas Koobs junggebliebene Augen leuchten, wenn er von seinen rasanten Rennen und von seinen leistungsstarken Autos schwärmt.
Der 1930 geborene Bettborner ist gelernter Mechaniker und hat von Kind an mit Autos zu tun. Seinem Vater gehört ein Busunternehmen, Kuebe Néckel, wie er im Volksmund auch heute noch genannt wird, arbeitet anfangs als Taxi- und Busfahrer. Doch 1957 kauft sich der Spätzünder einen Triumph und sein Leben nimmt einen anderen Verlauf. Ein Jahr später wird er ohne Erfahrung oder Training Zweiter in einem seiner ersten international besetzten Rennen. Etliche schöne Momente und Erfolge säumen seine Rennfahrerkarriere.
1961 übernimmt er die Geschäftsführung des väterlichen Busunternehmens und eröffnet später auch eine Diskothek in Bettborn. Und so wird Nicolas Koob Geschäftsmann und zugleich Rennfahrer. Es folgen viele Triumphe in Le Mans, Monte Carlo und auf dem Nürburgring. 1970 wird ihm dank seiner vier Siege bei der Tour de Luxembourg der Titel «Sportler des Jahres» verliehen – der Höhepunkt seiner Karriere.
Den ganzen Beitrag lesen Sie in der Revue Nr. 29/10




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