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Ich bin dann mal weg

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Die Reiseeindrücke des TV-Entertainers Hape Kerkeling auf seinem Fußmarsch zum Grab des Heiligen Jakobus standen hundert Wochen lang auf dem obersten Platz der Bestsellerliste. Doch bereits vor ihm haben viele Wanderer auf dem traditionellen Pilgermarsch nach Gott und sich selbst gesucht. Auch bei uns.

 

 

Text: Claude Wolf
claude.wolf@revue.lu
Fotos: Ute Metzger, Thierry Martin

Das hiesige Abenteuer beginnt europäisch, am Dreiländereck in Ouren. Ein Denkmal erinnert hier an die Unterzeichnung der römischen Verträge im Jahr 1957. Dieser Ausgangspunkt wurde nicht zufällig ausgesucht. Seit die Pilger im frühen Mittelalter durch ganz Europa zum Grab des Apostels Jakobus nach Santiago de Compostela wanderten, kam es zu einem regen Austausch von Waren und Gütern, einer ständigen Verbreitung von Gedanken und Wissen. Die Wegeverbindungen, gesäumt von Kirchen, Bruderschaften und Hospizen, förderten zusätzlich das Zusammenwachsen des Abendlandes und die Integration Europas.
Über 163 Kilometer führt der luxemburgische Weg vom Norden des Landes bis nach Echternach und dann über Grevenmacher, Sichtbarkeit: Der Jakobsweg ist überall mit der gelben Muschel gekennzeichnet.Luxemburg-Stadt, Düdelingen bis ins Dreiländereck. Sechs Tagesetappen haben die Luxemburger «Frënn vum Camino de Santiago de Compostela» vorgesehen und entsprechend gekennzeichnet. 170 Kilometer hat das Kataster-amt, das die Strecke wissenschaftlich vermessen hat, festgehalten. Mit dem Prädikat mittelschwer.
Die erste Etappe über 35 Kilometer an der Our entlang in Richtung Vianden ist wunderschön, allerdings selbst für erfahrene Wanderer strapaziös. Die Strecke ist länger als die vorgegebenen 35 Kilometer, sagen erfahrene Pilger. Die «Frënn vum Camino» wollen die Wegführung nochmals ausmessen und schlagen vor, die erste Strecke möglicherweise in zwei Etappen zu machen. Sie ist landschaftlich zweifellos die spektakulärste von allen. Religiöse Halte sind die Bildchenkapelle und die gotische Trinitarierkirche in Vianden.

Den ganzen Beitrag lesen Sie in der Revue Nr. 29/10

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