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Nicht rasten, nicht rosten

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Obwohl doppelt so alt wie manche Gegner, mischen einige Sportveteranen noch munter in der Elite mit. Was ist ihr Geheimnis?

Text: Chrëscht Beneké
Fotos: Roland Miny, Simone Kayser






D ie Acht ist in China eine Glückszahl. Für Ni Xia Lian ist der 08.08.2008 ein besonders glücklicher Tag. Die damals 45-Jährige nimmt in ihrem Geburtsland an der Eröffnungsfeier ihrer zweiten Olympischen Spiele teil. Nicht etwa als Trainerin, sondern als amtierende Vize-Europameisterin im Tischtennis. Eine griffige Erklärung für ihre einmalige 30-jährige Karriere auf internationalem Niveau hat sie selber nicht. Es finden sich höchstens Ansätze, wie die kombinierte Erfahrung aus der chinesischen und europäischen Tischtennisschule sowie ihr unermüdlicher Ehrgeiz: «Am Tisch vergesse ich mein Alter. Ich will nur besser und am besten sein.»
Beim Aushorchen von Ni Xia Lian, Simone Kayser, Pascal Triebel und Kresimir Perkovic lässt sich keine Zauberformel finden. Sie lieben ihren Sport, sicher, aber tut das nicht jeder? Vielleicht sind ihr Ehrgeiz und ihre Liebe zum Sport einfach größer als die vielen guten Gründe aufzuhören. Die stellen sich zwangsläufig mit dem so genannten Ernst des Lebens ein. Das Berufsleben fordert seinen Tribut, der Partner Zeit und Liebe. Ein Baum will gepflanzt, ein Haus gebaut, ein Kind umsorgt werden. Die freie Zeit wird knapper, die Knochen müder, der Bauch runder, die Motivation kleiner.

Den ganzen Beitrag lesen Sie in der Revue Nr. 05/10

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