
{"id":222,"date":"2026-02-17T14:04:30","date_gmt":"2026-02-17T13:04:30","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost:8888\/wordpress_revue\/?p=222"},"modified":"2026-02-17T14:04:30","modified_gmt":"2026-02-17T13:04:30","slug":"das-war-naturlich-erst-einmal-ein-riesiger-schock-von-einem-moment-auf-den-anderen-andert-sich-alles-und-man-fragt-sich-wie-sollen-wir-das-schaffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/revue.editpress.lu\/?p=222","title":{"rendered":"Das war nat\u00fcrlich erst einmal ein riesiger Schock. Von einem Moment auf den anderen \u00e4ndert sich alles, und man fragt sich: Wie sollen wir das schaffen?"},"content":{"rendered":"\n<p>n K\u00fcrze Die \u201eFondatioun Kriibskrank Kanner\u201c wurde 1989 gegr\u00fcndet und besch\u00e4ftigt mittlerweile f\u00fcnfzehn Mitarbeiter, hinzu kommen rund 50 freiwillige Helfer. Die Stiftung finanziert sich zu 97 Prozent aus Spenden, das Gesundheitsministerium tr\u00e4gt nur rund drei Prozent zum Jahresbudget bei. Das gesammelte Geld wird zu 85 Prozent in die Ziele der Stiftung investiert, die restlichen f\u00fcnfzehn Prozent sind Verwaltungskosten. Am 15. April findet im hauptst\u00e4dtischen Arendt House ein Informationsabend \u00fcber die Forschung bei Kinderkrebs statt. Alle Informationen gibt es auf fondatioun.lu. war uns nicht klar. Wir haben nicht alle angebotenen Dienstleistungen in Anspruch genommen, sind aber sehr dankbar f\u00fcr die Unterst\u00fctzung, die wir bekommen haben. Auch zw\u00f6lf Monate sp\u00e4ter ist sie noch immer wichtig \u2013 etwa f\u00fcr die psychologische Betreuung unseres kleinen Sohnes.\u201c F\u00fcr ihn sei diese Zeit ebenfalls besonders schwer gewesen, wie Sonia erkl\u00e4rt: \u201eAls Eltern waren wir von einem Tag auf den anderen nicht mehr verf\u00fcgbar, und er hat hautnah erlebt, wie krank seine Schwester war. Die \u201aFondatioun\u2018 begleitet ihn noch heute \u2013 und das tut ihm extrem gut.\u201c Intensive Phase Genau diese Betreuung und Unterst\u00fctzung sind eins der drei Hauptziele der 1989 gegr\u00fcndeten \u201eFondatioun Kriibskrank Kanner\u201c. Sie konzentriert sich vor allem auf psychosoziale, administrative, logistische und finanzielle Hilfe. Verwaltungsratspr\u00e4sident Gaston Ternes erkl\u00e4rt: \u201eDieser Pfeiler der Fondation ist historisch betrachtet der erste. Wir entlasten die Familien sofort, indem wir zum Beispiel anfallende Kosten vorfinanzieren und sp\u00e4ter die Beh\u00f6rdeng\u00e4nge \u00fcbernehmen, um R\u00fcckerstattungen zu erhalten. Die Idee dahinter ist, dass Eltern ihre Zeit auf ihre Kinder konzentrieren k\u00f6nnen. Die beiden anderen Pfeiler \u2013 Sensibilisierung und Finanzierung der Forschung \u2013 ergeben sich daraus. Letzteres ist besonders wichtig, wenn man bedenkt, dass Krebs bei Kindern eine seltene Krankheit ist und deshalb f\u00fcr die Pharmaindustrie nur wenig interessant ist. Seit 2007 sind rund 16 neue Medikamente f\u00fcr Kinderkrebs auf den Markt gekommen, aber 200 f\u00fcr Erwachsene \u2013 das zeigt, wie wichtig es ist, Gelder f\u00fcr die Forschung zu sammeln und zu investieren.\u201c Der Direktor der Stiftung, Pierre Dochen, betont ebenfalls die gro\u00dfe Bedeutung der direkten Familienbetreuung: \u201eDie Familie k\u00fcmmert sich um das Kind und seine Geschwister, die \u00c4rzte und Krankenh\u00e4user um die medizinische Versorgung, und wir \u00fcbernehmen den Rest. Von der Genehmigung eines Krankenhausaufenthalts im Ausland bis zum Kontakt mit dem Arbeitgeber f\u00fcr Sonderurlaub der Eltern. Nat\u00fcrlich bieten wir dem erkrankten Kind und seiner Familie auch psychologische und therapeutische Unterst\u00fctzung an.\u201c Nach einer Diagnose, wie sie Melissa und ihre Angeh\u00f6rigen erhalten haben, sucht, wenn die Eltern es nicht selbst tun, die Stiftung auch den Kontakt zu den Betroffenen, wie Katya Goncalves, Psychologin bei der \u201eFondatioun\u201c, erkl\u00e4rt: \u201eOft bekommen wir die Kontaktdaten vom Krankenhaus \u00fcbermittelt. Dann setzen wir uns mit der Familie in Verbindung, erkl\u00e4ren die m\u00f6glichen Unterst\u00fctzungen und pr\u00fcfen, welche individuellen Bed\u00fcrfnisse bestehen. Jeder Fall ist anders, und wir passen uns an.\u201c Die erste Kontaktaufnahme sei besonders herausfordernd, da Emotionen dominieren, so Goncalves: \u201eEine Krebserkrankung bei einem Kind passt nicht in die \u00fcbliche Lebenslogik. Die Diagnose ist ein Schock. Eltern fragen sich: Was passiert jetzt? Was soll ich tun? Der Alltag wird v\u00f6llig auf den Kopf gestellt. Doch nach ein paar Wochen, wenn sie sehen, wie wir konkret helfen, kommt oft ein Dankesch\u00f6n.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>n K\u00fcrze Die \u201eFondatioun Kriibskrank Kanner\u201c wurde 1989 gegr\u00fcndet und besch\u00e4ftigt mittlerweile f\u00fcnfzehn Mitarbeiter, hinzu kommen rund 50 freiwillige Helfer. Die Stiftung finanziert sich zu 97 Prozent aus Spenden, das Gesundheitsministerium tr\u00e4gt nur rund drei Prozent zum Jahresbudget bei. Das gesammelte Geld wird zu 85 Prozent in die Ziele der Stiftung investiert, die restlichen f\u00fcnfzehn [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":223,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-222","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-preispolitik","entry","has-media"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/revue.editpress.lu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/222","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/revue.editpress.lu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/revue.editpress.lu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/revue.editpress.lu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/revue.editpress.lu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=222"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/revue.editpress.lu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/222\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":224,"href":"https:\/\/revue.editpress.lu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/222\/revisions\/224"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/revue.editpress.lu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/223"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/revue.editpress.lu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=222"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/revue.editpress.lu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=222"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/revue.editpress.lu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=222"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}